Vollmondwanderung mit dem Jäger - Mai 2005

Heinz Schüle, Jäger, erklärt den Wald bei Dunkelheit. Die Bildqualität ist der Tatsache geschuldet, dass es ohne Blitz gehen musste ...

Jäger Heinz Schüle und Pfarrerin Silvia Trautwein als Vorsitzende unseres Vereins begrüßten am Freitagabend 25 Menschen, Kinder und Erwachsene, die freiwillig und bei Nacht in den Wald aufbrechen wollten. Denn unser Verein hatte zur Vollmondwanderung für Kinder und Erwachsene geladen.

 

Das Wetter war überraschenderweise ganz ordentlich, da trocken, und der eine oder andere Stern blitzte sogar zwischen den Wolken hindurch. Es folgte ein wunderbares, aufregendes Erlebnis, denn so ein Wald hat es in sich – vor allem nachts.

 

Die Tiere nahmen zwar Reißaus vor so vielen wohlriechenden und trotz bestem Bemühen doch relativ lauten Menschen. Aber immerhin waren sie zu hören. Und sicher haben sie die Gruppe auch beobachtet. Ein Kauz trat sogar in den Dialog mit der Mäusepfeife von Jäger Schüle.

 

Heinz Schüle erzählte dann interessante Dinge über seinen Wald und führte durch manch dunkle Stelle, wo aber auch gar nichts mehr zu sehen war.

 

Taschenlampenlicht war natürlich verboten, da es die Augen zu sehr abgelenkt hätte. Und dann war man durchaus überrascht, wie viel doch zu sehen war, wo der Wald etwas lichter stand.

 

Am Ende konnte sich Silvia Trautwein herzlich bei Heinz Schüle bedanken und ihm ein kleines Geschenk überreichen. Mit viel Beifall ging es wieder ins warme Zuhause zurück nach fast zwei Stunden.

 

Übrigens: Weil die Nachfrage so groß war und leider nicht mehr als 25 Leute mitkönnen, werden wir die Vollmondwanderung ab und zu wiederholen.