3zehn16 Jugendgottesdienst in Linsenhofen

Und plötzlich hing ein Konfirmand an der Decke! Ja, wirklich! Denn Sebastian Schöneck hatte eine Mutprobe ausgelobt und Jakob Neumann hatte sich gemeldet. Mutig.

Die echte Mutprobe führte zur Geschichte  vom barmherzigen Samariter. Denn der Samariter war auch mutig gewesen, hatte geholfen, wo niemand sonst geholfen hat. Ein eindrucksvoller Film erzählte die Geschichte nach.

Es spielte und sang [connected], die neue ökumenische Jugendband.

Bericht siehe unten.

Fotos: Dorota Jarocka

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Mutprobe! 3zehn16 Jugendgottesdienst war in Linsenhofen - Bericht

Ein Konfirmand hängt an der Decke, ein lustiger und ein ernster Film bringen Kino in die Kirche, eine neue Band spielt, tiefe Gedanken in einer jungen Predigt - und am Ende ein gestürmtes Bistro. Am 21. März war 3zehn16-Gottesdienst in Linsenhofen.

Und plötzlich hing ein Konfirmand an der Decke. Ja, wirklich! Denn Sebastian Schöneck, der Moderator des Jugendgottesdienstes 3zehn16, hatte eine Mutprobe ausgelobt und der frisch konfirmierte Jakob Neumann aus Linsenhofen hatte sich freiwillig gemeldet. Mutig.

Der Leiter der Jugendarbeit in Linsenhofen, Nico Schaich, sicherte Jakob fachmännisch und dann ging es mit der Seilwinde, an der sonst der Adventskranz hängt, hinauf an die Decke der Linsenhöfer Kirche. Pfarrer Hans Peter Weiß-Trautwein hatte zuvor in einer gespielten Einlage vergeblich versucht, das noch zu verhindern.

Die Mutprobe live führte zur Geschichte vom barmherzigen Samariter. Denn der Samariter war auch mutig gewesen, hatte geholfen, wo niemand sonst geholfen hat. Er hatte Zivilcourage gezeigt. Ein professionell gedrehter kurzer Film erzählte diese Geschichte nach. Eingebettet war das Ganze in eine Schulszene aus dem Religionsunterricht, gespielt von Mitgliedern des Jugendmitarbeiterkreises Linsenhofen. Die Schüler thematisierten dabei den S-Bahn-Mord in München als Zeichen von Zivilcourage und als Aktualisierung der Samaritergeschichte.

Der Student Jochen Schmid von den Linsenhöfer Jugendmitarbeitern predigte dazu von der Zivilcourage, die auch bei uns bitter nötig sei. Und auch möglich, denn Gott habe sich uns wie der barmherzige Samariter dem Verletzten zugewendet und heil gemacht, damit wir selber mutig sein könnten und andern helfen. Gott brauche unseren Mut und gebe uns dazu Sicherheit. So wie die Mutprobe mit dem Konfirmanden an der Kirchendecke die Sicherheit brauche, dass das Seil trägt.

[connected], die neue ökumenische Band aus Konfirmanden und Firmanden, spielte und sang. Dieses Mal waren für einen Jugendgottesdienst eher ruhige Lieder zu hören. "Das war gut", meinte eine Besucherin. "Es war echt eine dichte Atmosphäre und leiser als sonst."

Im Anschluss gab es ein Bistro im Gemeindehaus, das von den zahlreichen vor allem jugendlichen Besuchern gestürmt wurde. Nach fünf Jahren hat der 3zehn16-Gottesdienst wieder seine Heimat in Linsenhofen gefunden.