Christuskirche in Tischardt

Ein Dorf packt an: Unsere Christuskirche
Viele ehrenamtliche Mitarbeitende legten über 15 Monate hinweg Hand an, damit die neue Kirche der Kirchengemeinde Tischardt verwirklicht werden konnte. Zur Namensgebung der Kirche wurde eine Gemeindeabstimmung durchgeführt. Die Mehrheit war für den Namen "Christuskirche". Am 13. Juli 1980 wurde sie durch den ersten Gottesdienst eingeweiht. Der Gottesdienst begann in der alten Kirche in der Ortsmitte. Dann zogen alle feierlich von der alten in die neue Kirche ein und beendeten dort den Gottesdienst. 1982 wurde die alte Tischardter Kirche abgetragen.

Innere Werte

Im Altarraum fällt der Blick auf das leere Kreuz auf dem Altar und  die von dem Bildhauer Karl Hemmeter  entworfene Christusfigur. Der Namensgeber der Kirche wurde bewusst nicht als Gekreuzigter dargestellt, der am Kreuz hängt, sondern als Auferstandener, der die Menschen einlädt und segnet. Vom hohen Seitenfenster im Altarraum fällt das Morgenlicht auf die Skulptur und das leere Kreuz.

Lobt den Herrn im Himmel

An der Wand hinter der Kanzel ist seit 1991 die bildliche Darstellung des Psalms 148 zu sehen. Die Gestaltung des Bildes erfolgte durch den Künstler Walter Schimpf.  In diesem Psalm wird Gott gelobt von seiner Schöpfung im Himmel und auf Erden. Der Psalm ist zum besseren Verständnis des Bildes im Foyer in seiner vollen Länge an die Wand geschrieben.
Die Orgel wurde von dem Orgelbauer Emil Zarbock erbaut. Im Untergeschoss der Kirche gibt es verschiedene Gemeinderäume. Im Turm klingen drei Glocken. Die Lage der Kirche am Ortsrand auf dem Platz der ehemaligen Kelter ist etwas besonderes. Von der Kirchentür aus sieht man den Hohenneuffen. Und aus dem Kirchenraum blickt man in Obstbaumwiesen, die je nach Jahreszeit einen überwältigenden Anblick bieten.